Das Wunder·netz – gemeinsam unterwegs

Wir machen ein Projekt.
Es heißt: Wundernetz 2 – gemeinsam stärker.
Das Wunder•netz heißt so:
Weil wir uns freuen, dass sich so viele Menschen dabei kennen•lernen.
Alle helfen zusammen und sprechen miteinander.

Es geht um Inklusion.
Das ist ein schweres Wort, es bedeutet:
Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
Alle Menschen sollen selbst entscheiden:
Wobei wollen sie mitmachen?
Keiner wird ausgeschlossen.

Auch Sie können mit•machen:
Bitte melden Sie sich bei uns:
Gehen Sie zum Kapitel „Kontakt“ auf dieser Internet•seite.

 

Hildegard Legat hat sich das Projekt ausgedacht:

Hildegard arbeitet bei der Offenen Behinderten•arbeit der Lebens•hilfe Amberg-Sulzbach e. V.
Sie sorgt für die gute Zusammen•arbeit von Menschen mit und ohne Behinderung.

 

Monika Ehrenreich kümmert sich darum:
Dass viele Menschen vom Wunder·netz erfahren.
Und dass die Arbeits•gruppen immer wissen, was ihre Kollegen machen.

 

Menschen mit Behinderung nehmen an allen Arbeits•gruppen teil:

Menschen mit Behinderung sagen, was sie interessiert.
Sie sagen, welche Informationen sie brauchen.
Und welche Hilfen für sie wichtig sind.
Menschen mit Behinderung sind von Anfang an dabei.
Und sie sind mitten•drin.
Sie bestimmen, wie das Projekt weiter•geht.
Im Projekt arbeiten Menschen mit Lern•behinderung mit.
Und Menschen mit psychischer Behinderung.
Und Menschen mit Hör•schädigung.
Und Menschen mit einer Körper•behinderung.
Und Menschen, die eine andere Sprache sprechen.

Wir bilden uns weiter: Wir machen gemeinsame Kurse für unser Team.
Zum Beispiel:
Einen Erste-Hilfe-Kurs für Menschen mit und ohne Behinderung.
Und den Kurs: Reden über Behinderung.

 

Vier Partner machen Erwachsenen•bildung:

Das heißt:

Dort kann man viele Kurse machen, um Neues zu lernen.
Die Kurse sollen barriere•frei sein:
Es soll keine Hindernisse mehr für Menschen mit Behinderung geben.
Es soll auch keine Hindernisse mehr in den Köpfen geben:
Wir wollen Berührungs•ängste abbauen.

Alle Menschen sollen die Hilfen bekommen, die sie brauchen.
Zum Beispiel:
Für Menschen mit einer Hör•behinderung kaufen wir eine Hör•anlage.
Dann können Hör•behinderte die Kurs•leiter und die anderen Menschen im Kurs besser verstehen.

Das sind die Mitarbeiter von den vier Partnern:

Bettina Hahn vom Evangelischen Bildungs•werk (ebw)
Johann Bauer, Christian Irlbacher und Sabine Reithmaier von der Katholischen Erwachsenen•bildung (keb)
Reiner Volkert von der Volks•hoch•schule (VHS) Amberg
Julia Wolfsteiner und Tanja Kellner von der VHS Land•kreis Amberg-Sulzbach

Unsere Partner wollen erreichen und darauf achten:

Menschen mit Behinderung sind in allen Kursen willkommen.
Menschen mit Behinderung fühlen sich in den Kursen wohl.

Unter•stützung und Kurs•zuschüsse:

Wenn Menschen mit Behinderung einen Kurs besuchen möchten:
Dann können sie Hilfe von der OBA bekommen.
Das Wunder•netz kann auch einen Zuschuss zu den Kurs•kosten geben.
Bis zu 50 Euro Zuschuss sind für einen Kurs möglich.

Leichte Sprache in der Erwachsenenbildung

Alle Menschen sollen die Kurstexte gut verstehen können.
Deshalb sind manche Kurstexte in Leichter Sprache.
Es sollen bald noch mehr Texte in Leichter Sprache sein.

Menschen mit Behinderung machen Fernsehen:

Alle vier Monate gibt es eine halbe Stunde lang eine Sendung.
Sie läuft im Ober•pfalz TV (abgekürzt: OTV).
Die Sendung wird von Menschen mit Behinderung gemacht.
Unsere Partner sind Sandra Dietl und Christoph Rolf von OTV.
Die Menschen im Team überlegen gemeinsam:
Welche Themen kommen in eine Sendung?
Wie machen wir die Sendung so, dass sie alle verstehen?
Die Sendungen haben jetzt auch Unter•titel:
für Menschen, die nicht hören können.
Alle Sendungen kann man auch im Internet ansehen:
auf der Internet•seite von OTV, in der Media•thek.

Internet ohne Hindernisse:

Daran arbeiten Professor Karlheinz Müller und Professor Dr. Dieter Meiller.
Und ihre Studenten.
Und Bernd Gerlang.
Sie sind von der Ost•bayerischen Technischen Hoch•schule Amberg-Weiden (abgekürzt OTH).
Sie untersuchen, wie eine gute Internet•seite aussieht.
Sie machen eine gute Internet•seite für das Projekt.
Unsere Internet•seite ist in Leichter Sprache.
Es gibt viele Bilder: Damit man die Texte besser verstehen kann.
Alle Texte werden vorgelesen.

Wir wollen gemeinsam Podcasts machen.
Eine Podcast ist wie eine Radiosendung im Internet.
Unsere Menschen im Team überlegen sich Themen.
Unsere Menschen im Team suchen Gesprächspartner.
Dann wird das Gespäch aufgenommen.
Und Sie können sich das Gespräch im Internet anhören.

Viele Menschen schreiben Texte in unserem Blog.
Ein Blog ist eine bestimmte Art von Internet•seite.
Ein Blog ist so etwas wie ein Internet-Tage•buch.
In unserem Internet-Tage•buch schreiben viele verschiedene Menschen.
Sie erzählen von ihrem Leben mit einer Behinderung.
Oder von unserer Arbeit im Wunder•netz.

Wir haben schon viel erreicht.

Und wir möchten noch mehr schaffen.
Wir wollen, dass noch mehr Menschen mit Behinderung in alle Kurse gehen.
Und dass Menschen ohne Behinderung in die gemeinsamen Kurse gehen.
Damit sich alle gut kennen•lernen.

Immer im Herbst machen wir einen Aktions•tag.
Damit viele Menschen von unserem Projekt erfahren.
Damit Menschen mit und ohne Behinderung
miteinander in Kontakt kommen.