Andreas Felser

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Geburtsdatum:
04.11.1987

Wohnort:
Amberg

Beruf:
ehm. Zeitsoldat / Therapiehundeführer in Ausbildung

Hobbies:
Landschaftsfotografie, Politik u. Soziales, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendarbeit, Wandern in der Natur

Was ich gerne über mich erzählen würde:
Ich heiße Andreas Felser und bin 28 Jahre alt. Ich bin aufgrund eines Unfalles körperlich und psychisch gehandicapt und leide an einer chronischen Schmerzerkrankung. Trotz Behinderung (Handicap) habe ich aber gelernt weiterhin auf beiden Beinen zu stehen und zu kämpfen, den Mut nie zu verlieren und aktiv am Leben teilzunehmen. Vor allem mein treuer Begleiter Janosch, den ich auch zum Therapiehund ausbilde, hat mir wieder gezeigt, dass es immer wieder weitergeht im Leben – trotz Einschränkungen. Er ist immer für mich da.

Wie bin ich zum Wundernetz gekommen?
Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit im Inklusionsbündnis der Stadt Amberg, wo ich mich für die Interessen der psychisch erkrankten Menschen der Stadt einsetze, habe ich vom Wundernetz erfahren und meine Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt.

Was gefällt mir an der Arbeit im Wundernetz?
Ich finde dieses Projekt sehr einzigartig in seiner Form und auch Gestaltung, dass Menschen mit Behinderung (Handicap) selbst im aktiven Leben Dinge und Projekte planen und durchführen dürfen. Dass man auch gewisse Vorurteile abbaut, gerade was Menschen mit Einschränkungen trotzdem noch leisten können, wird sehr unterschätzt. Hier wird eben gezeigt, welche Motivation und Freude Menschen mit Einschränkungen an den Tag legen und sich im öffentlichen Leben beteiligen.

Was war das bisher schönste Erlebnis im Wundernetz?
Die Art und Weise, wie man als Mensch mit Einschränkungen angenommen wird – ohne Vorurteile, ohne Ausgrenzungen, ohne Bevormundung. Hier darf der Mensch mit Einschränkungen sich selbst verwirklichen, seine Ideen im Team einbringen, diese umsetzen und auch selbstständig ausführen. Das sehe ich als gelebte Inklusion, aktiv und offen am Leben teilnehmen zu dürfen.

Wen habe ich besonders lieb gewonnen? Warum?
Ich finde das ganze Team um das Wundernetz sehr besonders. Auch die Bereitschaft und die Verwirklichung der Projekte wird mit viel Fleiß und Ausdauer und auch die persönliche Freizeit wird hierbei geopfert – aber für eine gute Sache.

Was ist noch nicht so gut am Wundernetz?
Ich finde das Projekt ist in seiner Form und Umsetzung einzigartig. Überall, wo gearbeitet wird, fallen mal Späne, aber bis jetzt gibt es nichts Negatives.

Was wünsche ich mir im kommenden Jahr für unser Wundernetz?
Ich wünsche mir für das Jahr 2016, dass wir unsere Projekte und Aktionen gut umsetzen können. Dass wir viele Menschen erreichen können und auch auf unsere Projekte und Aktionen aufmerksam machen, dass wir mehr den Menschen mit Einschränkungen in die Mitte der Gesellschaft holen können und dass wir Gehör finden. Auch ein Mensch mit Einschränkungen hat es verdient, für seine Leistungen und Einbringungen in der Gesellschaft anerkannt zu werden.